Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 
 
 
 
 
 
 
 

Abschlussarbeiten

Wir bieten laufend Abschlussarbeiten (Diplom- und Studienarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten) mit folgenden Schwerpunkten an:

Die Abschlussarbeit kann direkt an unserer Arbeitsgruppe oder bei einem unserer Kooperationspartner durchgeführt werden. Konkrete Themen können bei den Mitarbeitern der Arbeitsgruppe erfragt werden. Im weiteren wird eine kleine Auswahl der möglichen Themen vorgestellt.

Hinweise zum Anfertigen einer Abschlussarbeit gibt es hier.

Anregungen für eigenen Themen finden sie eventuell in den Übersichten zu laufenden und zurückliegenden Arbeiten.

Eine Auswahl an aktuellen Themen:

Ansprechpartner: Tatiana Gossen

Ansprechpartner: Tatiana Gossen

Wenn Nutzer im Web nach Informationen suchen, sind sie häufig daran interessiert unnötige Texteingaben zu vermeiden. Dies trifft auf junge Nutzer (Kinder im Alter zwischen 7 und 12 Jahren) im besonderen zu. Im Rahmen dieser Arbeit soll eine interaktive Oberfläche umgesetzt werden, welche die kontextabhängige Filterung von Informationen möglichst leicht und ergonomisch unter Minimierung von Texteingaben umsetzt. So kann beispielsweise eine interaktive Weltkarte die korrekte Platzierung von Such-Items (z.B. Tiere) fördern, in dem das Kind während der geplanten Interaktion Feedback über die zu erwartende Trefferzahl erhält. Zum einen soll so ein Lernen während der Benutzung des Programms gefördert werden, zum Zweiten führt dies zu einer sukzessiven Filterung und Verfeinerung des Interessensfokus des Nutzers. Dies wiederum kann als Kontext zum Anbieten vertiefender Informationen genutzt werden. Neben der Vorstellung dafür geeigneter Konzepte und Techniken, wird eine prototypische Entwicklung erwartet, die im Rahmen einer kleinen Nutzerstudie auf ihre Nutzungstauglichkeit (engl. Usability) geprüft werden soll. Die Implementierung sollte plattform-unabhängig sein. Daher wird eine Webapplikation in HTML5 erwartet, die auch auf Tablets lauffähig ist.

Ansprechpartner: Tatiana Gossen

Untersuchungen zum Suchverhalten von Nutzern, z.B. deren angewandte Suchstrategien und Navigationsstile, sind wichtig um aufschlussreiche Informationen darüber zu gewinnen, wie Nutzer die Systeme wahrnehmen. In dieser Arbeit wird eine bestimmte Nutzergruppe betrachtet: junge Nutzer im Grundschulalter. Zwar existieren schon Untersuchungen des Suchverhaltens von Kindern, diese wurden aber meist mit Standardmethoden wie Interviews und Beobachtungen durchgeführt. Ein Hauptziel der Arbeit ist dabei das Suchverhalten von Kinder mit dem von Erwachsenen zu vergleichen, wobei der Fokus auf die Verwendung von Eyetracker-Technologien in Nutzerstudien mit Kindern gelegt wird. Dafür soll im Rahmen dieser Arbeit eine vergleichende Nutzerstudie vorbereitet, durchgeführt und ausgewertet werden. Ein potenzielles Such-Szenario wäre eine aufgaben-orientierte Suche in Google. Basierend auf den Ergebnissen soll ein Mockup des User Interfaces vorgeschlagen werden der eine Verbesserung der Suche ermöglicht. Ein Eyetracker wird gestellt. Die vorhandenen Vorarbeiten zu der Eyetracker-Software können ebenfalls genutzt werden.

Ansprechpartner: Tatiana Gossen

Ansprechpartner: Tatiana Gossen

Das Web enthält Dokumente mit stark unterschiedlichen Komplexitätsniveaus. Es gibt Dokumente, die in einer leicht zu verstehenden Sprache geschrieben sind: kurze Sätze, wenige Fachbegriffe ohne Erläuterung, viele unterstützende Bilder. Solche Dokumente sind z.B. für Kinder und Erwachsene auch mit wenig Hintergrundwissen zum Thema des Dokuments geeignet. Andere Dokumente können sehr abstrakt und in Fachsprache geschrieben oder sehr komplex strukturiert sein: viele fachspezifische Begriffe, komplexe Satzstruktur. Ein weiteres Problem sind Dokumente die sehr schlecht strukturiert und somit auch bei einfacher Sprache schwer verständlich sein können. Eine automatische Bewertung und Unterscheidung der Dokumente wäre hilfreich für verschiedene Szenarios, z.B. die automatische Suche nach Webquellen, die für Kinder geeignet sind, oder die Unterstützung der Suche in einer Fremdsprache, wo es ggf. alleine aufgrund unzureichender Sprachkenntnisse schwierig sein kann komplexe Dokumente zu verstehen.

Im Rahmen dieser Arbeit soll ein Verfahren entwickelt werden, dass aus Textdokumenten geeignete Merkmale zur Bewertung extrahiert. Außerdem sollen Maße vorgeschlagen werden, welche basierend auf diesen Merkmalen das Komplexitätsniveaus eines Webdokuments bestimmen. Das vorgeschlagene Verfahren soll - idealerweise in Java - prototypisch implementiert und evaluiert werden.

Ansprechpartner: Prof. Andreas Nürnberger, Prof. Klaus-Dietz Tönnies

Mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT bzw. functional Magnetic Resonance Imaging; fMRI) versucht man funktionellen Aktivitäten im Gehirn durch die Analyse von Stoffwechselvorgängen sichtbar zu machen. Hierbei nutzt man den so genannten BOLD-Effekt (Blood Oxygen Level Dependency), dass sauerstoffreiches Blut andere magnetische Eigenschaften hat als sauerstoffarmes Blut. Die fMRI Aufnahmen entstehen dabei aus Sequenzen von 3d Bildern, die während der Aktivität eines Probanden in einem kontrollierten Versuch aufgenommen werden und umfassen meist ca. 50-100 Einzelaufnahmen. Die so gewonnen Bilddaten werden anschließend mit verschiedenen Bildverarbeitungstechniken aufbereitet und analysiert. Die Ergebnisse der (automatischen und manuellen) Analysen werden dem Bildmaterial meist als Metainformation zugeordnet und in proprietären Formaten archiviert. Da die Experimente meist mit einem konkreten Forschungsziel durchgeführt wurden, sind die dabei durchgeführten Verarbeitungsschritte meist sehr unterschiedlich und werden auch häufig nicht vollständig protokolliert. Diese proprietäre Speicherung erschwert eine Verwendung des mittlerweile sehr umfangreichen Datenmaterials für weitere Analysen.

Ziel der Arbeit, die in Kooperation der Arbeitsgruppen Bildverarbeitung/Bildverstehen (ISG) und Data & Knowledge Egnieering (ITI) sowie dem Leibniz-Institut für Neurobiologie (IfN) durchgeführt werden soll, ist die Entwicklung eines Systems zur Organisation und Suche in großen Beständen von fMRI Bilddaten. Dabei ist zunächst zu untersuchen welche Informationen abgelegt werden sollen, wie sie aufbereitet werden müssen und welche Standards ggf. zur Speicherung genutzt werden können. Basierend auf diesen Voranalysen soll dann in Kooperation mit dem IfN ein Konzept entwickelt werden, bei dem auch Anforderungen aus aktuellen und geplanten Forschungsarbeiten berücksichtigt werden. Bei der anschließenden prototypischen Umsetzung des Konzepts kann zum Teil auf bestehende Software zurückgegriffen werden.

Letzte Änderung: 13.02.2013 - Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Andreas Nürnberger